Juliannehøj Jægerspris gravhøj

Hünengräber im Wald

Im Waldgebiet um Jægerspris Schloss gibt es ein Hünengrab zu erkunden. Etwas näher am Schloss liegt noch ein zweites.

Ein Hünengrab ist ein Steingrab, das von einem Hügel bedeckt ist. Um den Hügel herum stehen tonnenschwere Steine. In Hünengräbern hat man seit ungefähr 3000 v. Chr. mehrere hundert Jahre lang Menschen begraben. 

Ein solches Hünengrab wurde 1744 gefunden, als Kronprinz Frederik (der spätere König Frederik V) in dem Wald, der an Schloss Jægerspris, grenzte, Bauarbeiten durchführen ließ. 

Der Kronprinz ging davon aus, dass das Grab aus Gorm den Gamles und Harald Blåtands Zeiten stammte. Deshalb steht auf dem Gedenkstein, den er damals aufstellen ließ: 

"Dieses Grab, das fromme heidnische Vorfahren vor mindestens 800 Jahren zur Bewahrung der sterblichen Überreste vierer Menschen anlegten und mit riesenhaften Steinen versahen, wurde im Juni 1744 von sorgfältiger Hand geöffnet und mit diesem Gedenkstein geschmückt durch den hochwohlgeborenen Fürsten Frederik, Erbe der Vorväter Reich und Tugenden, des Volkes Hoffnung, Ehre und Freude."

Tatsächlich ist das Grab aber mindestens 3000 Jahre älter.

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Touristeninformation Frederikssund
In der Touristeninformation Frederikssund werden Wanderführer über die Wäldern von Jægerspris verkauft, in denen auch die genaue Lage der Hünengräber eingezeichnet ist.